Ergonomie von Anfang an

Als eepos im Jahre 2006 durch Friedhelm Mücher, Klaus Bellingroth, Timo Koch und Armin Mücher gegründet wurde, hatte man das Ziel, durchgängig ergonomische Arbeitsplätze zu schaffen. Damals war Friedhelm Mücher schon seit über 20 Jahren im Krangeschäft tätig, und er hatte eine spezielle Nische entdeckt, die eepos mit seinen Produkten bedienen wollte: absolut leichtlaufende Krananlagen im Baukastenprinzip – und diese sollten aus Gewichtsgründen durchgängig aus Aluminium hergestellt werden.

Leichtgängige und verklemmungsfreie Alukrane

Von Beginn war mit Timo Koch als technischer Geschäftsführer der kreative Kopf und Entwicklungsleiter im Boot. Er entwickelte einen modularen Systembaukasten, der extrem leichtgängig, absolut verklemmungsfrei, äußerst wartungsarm und maximal langlebig ist. Und weil eepos als erster die Kranprofile durchgängig aus Aluminium fertigte, taufte eepos seine Kranprodukte bis 2.000 kg Tragfähigkeit eepos one. Armin Mücher übernahm die organisatorische Verantwortung von eepos. Bereits im ersten Jahr stellte eepos auf der Messe „MOTEK“ in Sinsheim erfolgreich aus, so dass das junge Unternehmen in der Folge sehr schnell wuchs. Die Kunden aus der Automobilbranche und dem Maschinenbau waren begeistert von dem Leichtlauf und der Flexibilität der eepos-Anlagen. Innerhalb von nur wenigen Jahren etablierte sich der eepos one Aluminiumsystembaukasten als ein neuer Quasi-Standard für Leichtkrananlagen bis 2 Tonnen.

Standard-Schienensysteme mit eigenen Handhabungsgeräten

Strategisch hatte eepos sich so aufgestellt, dass eine eepos-Anlage grundsätzlich nur bis zur Schnittstelle zu den Handhabungsgeräten ausgelegt wurde. Damit wurden in den Produktionsstätten und Fabriken der Automobilhersteller und Maschinenbauer sowohl einzelne Krananlagen als Deckenlaufkrane oder Schienensysteme bis hinunter an den Arbeitsplatz installiert, als auch Krananlagen oder Schienenbahnen über mehrere Kilometer hinweg. War eine Halle komplett mit eepos-Kransystemen ausgestattet, mussten die GU bei den einzelnen Abschnitten ihre Handhabungsgeräte oder Vorrichtungen nur noch an die Systeme anbauen. Die Produktionsstätte hatte damit einen standardisierten Kran in der gesamten Halle, und der GU musste sich nicht mehr mit den wenig gewinnbringenden Kranschienen oberhalb seiner Applikation beschäftigen.

Die Schnellen überholen die Langsamen

Das ist das Motto von eepos, denn man war überzeugt, dass im Leichtkran-Sektor die Aluminiumkrane die schweren und schwerfälligen Stahlkrane verdrängen werden. Die Jahre an technologischem Vorsprung ließ eepos sich nicht nehmen und entwickelte das eepos one Baukasten zum umfangreichsten am Markt verfügbaren modularen System weiter. Die Kunden waren begeistert, sobald sie die Leichtigkeit der Krane auf Messen oder im Einsatz erlebten.
Nachdem zunächst einzelne Arbeitsplätze mit eepos ausgestattet wurden, bekam eepos den Zuschlag für die Leichtkransysteme der kompletten Audi A3-Fertigung in der AUDI Györ Fabrik in Ungarn. Dieses Projekt war Bestätigung und Ansporn zugleich noch stärker und innovativer zu werden. So wuchs eepos in den ersten Jahren bis auf über 60 Mitarbeiter an.

Dazu entwickelte eepos den standardisierten Aluminiumbaukasten für Hubachsen eepos move, mit dem exzentrische Lasten bis 500 kg sicher aufgenommen, bewegt und positioniert werden können. Als Innovationsführer für Kransysteme wagte sich eepos dann an einen Kran aus reinem Kunststoff heran, der schließlich aus Kohlefasern hergestellt wurde. Das eepos carbon Kranprofil ermöglichte nun ultraleichtes Lasthandling bis 100 kg Traglast bei einem Eigengewicht von nur 2,8 kg pro laufendem Meter. Dafür und für weitere Verbesserungen und Neuerungen erhielt eepos die renommierte Auszeichnung „TOP 100 Innovator 2015“


Mut, Freude am Arbeiten und ein tolles Team

In jedem Produkt und auch in allen Dienstleistungen um den kompletten Aluminium-Systembaukasten herum steckten die eepos Firmenwerte wie Schnelligkeit und Freude an der Arbeit, Mut und Innovationsdrang, Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang miteinander. Und die Kunden honorierten das: eepos sei extrem schnell und außergewöhnlich flexibel, hieß es sehr häufig. Mit den verschiedenen Produktfamilien war der Grundstein gelegt und es begann unerwartet rasantes Wachstum. Seit 2012 wuchs eepos jährlich um mehr als 20% von 7,5 Mio. Euro Umsatz auf über voraussichtlich 20 Mio. im Jahr 2018. Im gleichen Zeitraum stieg die Mitarbeiterzahl in der eepos-Zentrale in Wiehl von knapp 30 auf über 90 Mitarbeiter. Schon nach dem Umzug vom Gebäude am Enselskamp 3 in das nächste Gebäude Zum Scherbusch 1 zeigte sich, dass eher kurz- als mittelfristig auch dieses Gebäude zu klein werden wird.


Wachstum

Auch die Anzahl der eepos Standorte weltweit wuchs kontinuierlich. Neben den starken Niederlassungen in Europa wie Spanien, Frankreich, Italien, Türkei, Ungarn, Polen und weiteren europäischen Ländern lieferte eepos seine Krananlagen von den Zweigstellen in Japan, China, Thailand, Vietnam Indien, Südafrika, USA, Mexiko und Brasilien weltweit aus. Schon 12 Jahre nach der Gründung hatte sich eepos zu einem weltweit agierenden Maschinenbau-Konzern mit über 140 Mitarbeitern gewandelt.

Innovation

Kontinuierlich trieb eepos auch die Entwicklung der digitalen Services voran: in der Onlineplattform eeworld konnten seit 2014 alle Niederlassungen und Kunden die eepos Komponenten, die zugehörigen technischen Dokumente und die aktuellen Produktinformationen für die Konstruktion eigener Anlagen herunterladen. Zum 1. Januar 2018 ging es dann bei eepos mit der digitalen Revolution weiter: Mit dem eepos configurator konnte nun ebenfalls webbasiert ein komplettes Kransystem ausgelegt werden. eepos hatte sich auf den eigenen Weg in die Industrie 4.0 gemacht.

Und auch heute sind Schnelligkeit, Mut und Innovation, Ehrlichkeit und Freude an der Arbeit Antrieb für eepos immer besser zu werden.

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